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Spanien

02.06.2014: König Juan Carlos I. dankt ab. Sein Nachfolger wird der Kronprinz Felipe

 

18.06.2014: König Juan Carlos I. und Ministerpräsident Mariano Rajoy unterzeichnen das Abdankungsgesetz

 

19.06.2014: Der neue König Felipe VI. wird vor den beiden Kammern der Cortes vereidigt

Busto de Juan Carlos I de España (2009).jpgSpain.QueenSofia.01.jpgFlag of Spain.svgFelipe, Prince of Asturias.jpg Spanien ist eine parlamentarische Erbmonarchie und der Bourbone  Juan Carlos I. (* 5.1.1938 in Rom) ist seit dem 22.11.1975 König von Spanien.

Er ist der älteste Sohn von Juan de Borbón y Battenberg und somit Enkel von König Alfons XIII. von Spanien (1902-1931). Juan Carlos spielte als Integrationsfigur eine wichtige Rolle während der Übergangszeit aus der franquistischen Diktatur in die Demokratie nach dem Tode Francisco Francos. Wappen Spaniens 1982 erhielt er den Karlspreis für seine Verdienste um Einheit und Menschenwürde. Der Marcha Real ist die Nationalhymne Spaniens - sie wird seit dem Ende des 18. Jahrhunderts benutzt und ist eine der wenigen Nationalhymnen ohne (offiziellen) Text. Die Website des Königshauses ist www.casareal.es.

Seit dem 14.5.1962 (in Athen) ist Juan Carlos mit Sofía de Grecia (Sophia von Griechenland - * 2.11.1938 in Athen) verheiratet. Sie ist die Tochter des ehemaligen griechischen Königs Paul I. (1947-1964) - ihr Bruder war als Konstantin II. von 1964 bis1974 griechischer König. Königin Sofia spricht fließend Deutsch. Neben ihren offiziellen Pflichten widmet sie sich sozialen Angelegenheiten. Sie ist unter anderem Präsidentin der nach ihr benannten Stiftung Fundación Reina Sofia. Nach ihr ist das Museo Reina Sofía, das Nationalmuseum für Moderne Kunst in Madrid, benannt.

Kronprinz Felipe (* 30.1.1968 in Madrid), der Principe de Asturias, ist der Erbe der spanischen Krone. An seinem 18. Geburtstag, dem 30. Januar 1986, wurde der Kronprinz in einem feierlichen Staatsakt vor dem Parlament auf die spanische Verfassung vereidigt. Er ist seit 2004 mit der ehemaligen Journalistin Letizia Ortiz (* 15.9.1972 in Oviedo) verheiratet.

Mariano RajoySoraya Sáenz de SantamaríaLogo der PP Mariano Rajoy (* 27.3.1955 in Santiago de Compostela) ist seit dem 21.12.2011 spanischer Ministerpräsident (Presidente del Gobierno). Er gehört der konservativen Partei Partido Popular (PP) an, deren Vorsitzender er seit 2004 ist. Seitdem war er auch Oppositionsführer im Spanischen Parlament. Bei den Wahlen im Jahre 2008 gewann seine Partei zwar Stimmen dazu, war aber erneut nur zweitstärkste Kraft. Aus den von 2012 auf 2011 vorgezogenen Wahlen ging der PP dann als Sieger hervor. Der Jurist ist seit 1989 im Parlament und hatte unter Ministerpräsident José Maria Aznar drei Ministerämter.

Die Professorin für Verwaltungsrecht und frühere Staatsanwältin in Leon Soraya Sáenz de Santamaría (* 10.6.1971 in Valladolid) ist Vizepräsidentin, Ministerin und Regierungssprecherin - auch sie gehört dem Partido Popular an. Sie ist seit 2004 im Parlament und war von 2008 bis 2011 Sprecherin der Fraktion des PP.

 

Flag of Spain.svg 
Castilla y Leon 
 Castilla-La Mancha  Aragón  Catalunya  Galicia  Asturias  Cantabria  Islas Baleares  Canarias
 Bandera de Comunidad de Madrid Navarra   País Vasco La Rioja Valencia Murcia Extremadura  
Andalucia
Flagge  Flagge 

Autonome Gemeinschaften, Provinzen, Städte

Áreas metropolitanas Tsd
Madrid 6.052
Barcelona 5.003
Valencia 1.551
Sevilla 1.294
Malaga 953
Bilbao 910
Asturias (Oviedo + Gijon) 835
Zaragoza 746
Spanien hat heute 47 Mio. Einwohner auf einer Fläche von 505 Tsd. km², was eine Bevölkerungsdichte von 94/km² ergibt. Außer dem Festland auf der iberischen Halbinsel, gehören noch die im Mittelmeer gelegenen Balearen, die im Atlantik vor der Küste Marokkos gelegenen Kanaren und die beiden auf marokkanischem Gebiet gelegenen autonomen Städte Ceuta und Melilla zu Spanien. Das Staatsgebiet weist mit einer mittleren Höhe von ca. 660 m einen der höchsten Werte Europas auf.

Die 17 Regionen Spaniens werden als autonome Gemeinschaften (Comunidades Autónomas) bezeichnet. Entsprechend der Verfassung von 1978 haben die autonomen Gemeinschaften durch Autonomiestatute bestimmte Kompetenzen deren Ausmaß dabei von Gemeinschaft zu Gemeinschaft variiert. Nach Bevölkerung die größten sind: Andalusien (8,0 Mio). Katalonien (7,2 Mio), Madrid (6,1 Mio) und Valencia (4,9 Mio),). Nach Fläche sind Castilla y Leon (94 Tsd. km²), Andalusien (87 Tsd. km²) und Castilla-La Mancha (79 km²). Die größeren der autonomen Gemeinschaften bestehen aus mehreren Provinzen - insgesamt gibt es 50 Provinzen. Die beiden Provinzen der Extremadura, Badajoz und Caceres sind nach Fläche die größten.

Die beiden mit Abstand größten Städte sind die Hauptstadt Madrid und die katalanische Metropole Barcelona. In den acht größten Ballungsgebieten (Areas metropolitanas) leben 17,3 Mio. Einwohner.

Spanier im Ausland und Einwanderer

Etwa 1 Mio. Spanier lebt in Lateinamerika (Argentinien, Venezuela, Brasilien, Mexico, Uruguay, Cuba u.a). Viele der heute dort lebenden Spanier sind dort geboren, da ihre Vorfahren bereits in der großen Auswanderungswelle ab der Mitte des 19. Jahrhunderts dorthin auswanderten. Aufgrund der durch den Plan de Estabilización gewährte Reisefreit verlassen ab 1959 erneut viele Spanier (ca. 600.000) das Land, diesmal gehen sie aber vor allem als Gastarbeiter in europäische Länder (Frankreich, Deutschland (110.000), Schweiz u.a.).

Historisch betrachtet war Spanien lange Zeit kein Einwanderungsland - das hat sich jedoch seit dem Ende des Franquismus geändert. Die Zahl der in Spanien lebenden Ausländer liegt bei ca. 5,8 Mio., was 12% der Gesamtbevölkerung entspricht, von denen 2,4 Millionen Staatsbürger anderer EU-Länder sind. Die größte Gruppe sind dabei mit 860.000 die Rumänen, die vor allem als Gastarbeiter in der Landwirtschaft tätig sind, ebenso wie die zweitgrößte Gruppe, die 780.000 Marokkaner. Viele Einwanderer (ca. 1 Mio.) kommen aus Lateinamerika (Ecuador, Kolumbien, Bolivien u.a.). Eine weitere Gruppe sind Senioren aus Großbritannien (400.000), Deutschland (200.000), den Benelux-Staaten und Skandinavien, für die Spanien ein beliebter Altersruhesitz ist (meist auf den Inseln oder an den Küsten).

Sprachen in Spanien

Art. 3 der Spanischen Verfassung
(1) Das Kastilische ist die offizielle spanische Sprache des Staates. Alle Spanier haben die Pflicht sie zu beherrschen und das Recht sie zu benutzen.
(2) Die anderen spanischen Sprachen sind in den jeweiligen Autonomen Gemeinschaften ebenfalls Amtssprachen, soweit ihre Autonomiestatute dies bestimmen.
(3) Der Reichtum Spaniens an sprachlicher Vielfalt ist ein Kulturgut, das Gegenstand besonderer Achtung und besonderen Schutzes ist.
Spanisch (español), oft auch als Kastilisch (castellano) bezeichnet, ist Amtsprache in ganz Spanien. Aus der Geschichte erklärt sich die Dominanz der kastilischen Sprache: Im Lauf der Reconquista konnte das Königreich Kastilien sein Gebiet in Zentralspanien bis nach Andalusien ausdehnen und so steigt auch die Verbreitung der kastilischen Sprache, die dann im Handel mit der Neuen  elt weitere Bedeutung gewann. Nach dem spanischen Ebfolgekrieg zu Begin des 18. Jahrhunderts kommen die Bourbonen auf den Spanischen Thron und wandeln das Land in einen nach kastilischen Recht organisierten Zentralstaat um, was sich natürlich auch im Bildungswesen auswirkt. Schließlich wurde unter der Franco-Diktatur der Regionalismus und die nichtkastilischen Sprachen unterdrückt und sogar verboten. Nach dem Ende des Franquismus wurden in der neuen Verfassung die regionalen Sprachen Katalanisch, Baskisch und Galicisch dem Kastilischen in den jeweiligen Autonomen Gemeinschaften gleichgestellt. Das bedeutet, dass sie in öffentlichen Angelegenheiten, Schulen und Universitäten gebraucht werden können.

Eine Umfrage (2012), in der nach der Muttersprache gefragt wurde, brachte das folgende Resultat
82 % Spanisch, 8 % Katalanisch, 5 % Galicisch und 1 % Baskisch.

Katalanisch (catalán) ist mit dem Okzitanischen in Südfrankreich verwandt und wird in Katalonien, den Balearen und in der Comunidad Valenciana gesprochen. In Valencia wird die Sprache allerdings valenciano genannt, das aber nach Ansicht der meisten Linguisten nur eine Variante des Katalanischen ist. Auch in Andorra wirs Katalanisch gesprochen und ist Amtsprache. Weiterhin gibt es im Val d'Aran noch eine kleine Sprachinsel, in der aranés gesprochen wird.

Galcisch (galllego) ist in Galicien neben dem Kastilischen Amtssprache. Galicisch ist mit dem Kastilischen verwandt und dem Portugiesischem sehr ähnlich. Im Vergleich zu anderen spanischen Regionen liegt der Prozentsatz der Sprecher des Galicischen am höchsten. Mehr als 90% der Bewohner verstehen Galicisch und etwa zwei Drittel verwenden es hauptsächlich.

Baskisch (euskera) ist eine sog. isolierte Sprache, da sie mit keiner der in Euopa verbreiteten indogermanischen Sprachen verwandt ist. Sie wird im Baskenland (Pais Vasco / Euskadi) und einem Teil von Navarra gesprochen und ist neben dem Kastilischen Amtssprache. Auch in den baskischen Provinzen in Frankreich wird die baskische Sprache noch gesprochen.

In einem so großen Land wie Spanien entwickeln sich natürlich auch regionale Dialekte innerhalb der Sprachen. So unterscheidet sich das in Andalusien oder auf den Kanaren gesprochen Spanisch auch für den Besucher hörbar von der Standardsprache.

Asturisch-Leonesisch (asturiano / leonés) ist dem Kastilischen ähnlich und wird heute noch von 45% der Einwohner Asturiens und in begrenztem Umfang in den kastilischen Provinzen León, Zamora und Salamanca und als extremeño in der nördlichen Extremadura gesprochen. Asturisch wurde weitgehend durch das Kastilische verdrängt, ist nicht offiziell als Sprache anerkannt und auch in Asturien keine Amtssprache.

Aragonesisch (aragonés) wurde vom Kastilischen und Katalanischen verdrängt und wird nur noch in einigen Hochtälern im Norden der Provinz Huesca gesprochen.

Wirtschaft / Außenhandel

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Mit dem Plan de Estabilización (1959), dem demokratischen Wandel in der Zeit nach 1975, dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft im Jahr 1986 und der Beitritt zum EURO-Raum hat Spanien die Grundlage für einen langanhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung gelegt. Die Industrie des Landes wurde sukzessive liberalisiert und modernisiert. Hieraus sind einige international erfolgreich agierende Unternehmen hervorgegangen, zum Beispiel IberiaSeatTelefónicaZara oder Endesa. Die Öffnung Spaniens für den internationalen Wettbewerb zog umfangreiche ausländische Direktinvestitionen nach sich.

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Wichtige Firmen

Grupo Santander Telefónica
Die Grupo (Banco) Santander ist die größte Universalbank Spaniens und hat heute ihren Hauptsitz in Boadilla del Monte nahe Madrid. Das 1857 in Santander gegründete Unternehmen entwickelte sich seit Beginn der 1990er Jahre durch zahlreiche Übernahmen und Fusionen zu einer globalen Großbank. Zur Überraschung vieler Fachleute hat die Banco Santander die Finanzkrise von 2007 sehr gut überstanden und nutzte die Gelegenheit, in Schwierigkeiten geratene Konkurrenten zu übernehmen. Gemessen am Börsenwert ist sie das größte Unternehmen in Spanien und ist zudem die größte Bank der Eurozone. Die Gruppe Santander hat ein weltweites Netzwerk mit fast 14.000 Filialen, 180.000 Mitarbeiter, 103 Millionen Kunden und 3,3 Millionen Aktionären, wobei der Schwerpunkt des Geschäftes in Europa und Lateinamerika liegt. In 2013 belegte sie den 43. Platz in der Forbes Global 2000 Liste der weltgrößten Unternehmen. Emilio Botín (*1934 in Santander) ist der Präsident der Banco Santander, genau wie sein Vater und Großvater die beide ebenfalls Emilio Botín hießen - zudem war sein Urgroßvater einer der neun Gründungsmitglieder der Bank. (Konkurrenten: BBVA, La Caixa, Deutsche Bank, Mapfre) Telefónica ist eines der größten global agierendenTelekommunikations-Unternehmen. Es ist nach Marktkapitalisierung das zweitgrößte spanische Unternehmen nach der Grupo Santander.

Telefónica ist vorwiegend in Europa und den überwiegend noch stark wachsenden Märkten Lateinamerikas tätig. In 2005/2006 wurde die britische Telefongesellschaft O₂ für 26 Mrd. Euro übernommen. Damit löste Telefónica in Europa die Deutsche Telekom als zweitgrößten Mobilfunkanbieter nach Vodafone ab. Auf dem spanischen Heimatmarkt und in Lateinamerika ist der Konzern Marktführer und tritt unter der Marke Movistar auf, während man in Europa (außerhalb Spaniens) als O2 agiert. Im Juli 2013 gibt Telefónica die geplante Übernahme der KPN-Tochterfirma E-Plus bekannt. Durch die Fusion mit O₂ würde der größte deutsche Mobilfunkanbieter entstehen
Endesa INDITEX (Zara)
Endesa ist ein Energiekonzern mit Sitz in Madrid. Es ist nach Marktkapitalisierung das größte Unternehmen seiner Art in Spanien und ebenso der größte private Energieversorger in Lateinamerika. Das Unternehmen war bis zum Ende des Franquismus staatlich und wurde danach schrittweise privatisiert, In 2006/2007 scheiterte ein Übernahmeversuch der deutschen E.ON. Heute befindet sich Endesa mehrheitlich (92%) im Besitz des italienischen Energiekonzerns Enel. Inditex (Industrias de Diseño Textil) ist eines der größten Textil-Unternehmen der Welt mit Sitz in A Coruña.  Die bekannteste Produktions- und Verkaufskette des Inditex-Konzerns ist Zara - sie hatte 2013 weltweit 1.800 Läden in 86 Ländern auf allen Kontinenten, davon 324 in Spanien. Der Gründer Amancio Ortega gilt als reichster Mann Spaniens - das Forbes-Magazin führt ihn auf Platz 3 der reichsten Personen der Welt.
VW SEAT Opel Zaragoza Sol Melia, RIU, NH, Barcelo, Amadeus
     
rtve, RENFE, Iberia, AENA, Puertos del Estado, Grupo Correos (correos.es), Bolsas y Mercados Españoles (BME)
Dia, El Corte Ingles, Iberdrola. Repsol, Gas Natural
Die Bolsas y Mercados Españoles (BME) ist eine spanische Wertpapierbörse, die durch den Zusammenschluss der Börsen Madrid, Barcelona, Valencia und Bilbao sowie MF Mercados Financieros und Iberclear im Jahr 2002 entstand. Die Bolsa de Madrid ist.die mit Abstand wichtigste spanische Börse.

Tourismus - Turismo

Seit dem Beginn der 1960er Jahre ist der Tourismus ein wichtiger Faktor in der spanischen Wirtschaft. Im Jahre 2012 besuchten ca. 57,5 Mio. Ausländer Spanien und trugen mit ca. 10% zum spanischen Bruttosozialprodukt bei. Seit 2000 schwanken die Besucherzahlen zwischen 50 und 60 Mio. Die meisten Besucher kommen aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich - diese dre Länder stellen  53,4% aller Besucher.

25% der Besucher kamen nach Katalonien. Der größte Teil entfällt auf die Strandurlauber (Costa Brava und Costa Dorada). Fast die Hälfte der Besucher entfällt auf die katalanische Metropole Barcelona, die damit die meistbesuchte spanische Stadt ist. Sicher bleiben die meisten Touristen, die mit dem Auto aus Frankreich oder Mitteleuropa anreisen, in Katalonien.

Die Balearen haben eine lange Tradition als Ziel für den Sommerurlaub und 18% der Urlauber besuchen Mallorca, Ibiza und Menorca - die überwiegende Zahl reist mit dem Flugzeug an.

Auch die Kanaren werden von 18% der Touristen besucht - wobei hier die Hochsaison in den Wintermonaten liegt. Viele Senioren verbringen hier einen Langzeiturlaub, um dem Winter zu Hause zu entgehen. Der Tourismus konzentriert sich vor allem auf Gran Canaria und Teneriffa, aber auch Lanzarote und Fuerteventura ziehen schon lange Touristen an, während die Inseln La Palma, Gomera und Hierro touristisch noch nicht so stark entwickelt sind. Fast alle Besucher kommen per Flugzeug.

Mit 13% der Besucher folgt Andalusien auf dem vierten Platz. Auch hier stehen die Strände im Mittelpunkt (Costa del Sol und Costa de la Luz).

9% entfallen auf die Comunidad Valenciana mit ihren langen Mittelmeerstränden (Costa Blanca, Costa del Azahar und Costa Calida). Die andalusischen Städte Sevilla, Cordoba, Granada, Malaga und Cadiz sind attraktive Ziele für Bildungsreisende.

Die Hauptstadt Madrid kommt auf 8% der Besucher - Kultur und Shopping sind hier die Interessen der Touristen.

 

 Verkehr

Luftverkehr

Durch die Randlage Spaniens ist der Luftverkehr wichtiger als für manche anderen mehr zentral gelegenen europäischen Staaten. Insbesondere kommt die große Mehrheit der Touristen mit dem Flugzeug nach Spanien und für die Urlaubsinseln Balearen und Kanaren sind dies beinahe 100%.


Logo der IberiaIberia ist die größte spanische Fluggesellschaft mit ihrem Drehkreuz auf dem Flughafen Madrid-Barajas MAD. Sie ist Mitglied der Luftfahrtallianz oneworld und zusammen mit British Airways Teil der Holding IAG. Iberia ist Marktführer für Verbindungen zwischen Europa und Lateinamerika und fliegt insgesamt über 100 Ziele in 43 Ländern an - die Langstreckenflüge starten in MAD. In Deutschland werden FRA, MUC und DUS angeflogen. Die Flotte besteht aus 75 Flugzeugen von Airbus - das Durchschnittsalter ist 8,9 Jahre.

In 2012 nahm die Billig-Airline Iberia Express den Betrieb auf und übernahm einige Kurz- und Mittelstrecken von der Muttergesellschaft - mittlerweile werden 14 spanische Destinationen und auch weitere Ziele in Europa angeflogen. Ihre Flotte besteht aus 15 Airbus-Maschinen. Der Franchise-Partner Air Nostrum führt die Flüge der Marke Iberia Regional durch - die Flotte besteht vor allem aus Maschinen von Bombardier CRJ.

Logo der VuelingDie erst 2004 gegründete katalanische Billig-Airline Vueling gehört seit 2012/2013 wie die Iberia zur IAG. Sie hat ihr Hauptquartier in Barcelona und ist zur Zeit die zweitgrößte spanische Airline. Ihre Flugzeuge hat sie auf 8 spanischen und 6 außerspanischen Basen stationiert und fliegt von dort etwa 100 Ziele vor allem in Europa an, darunter auch viele Flughäfen in Deutschland. Die Flotte besteht aus 73 Kurzstreckenjets von Airbus.

Air Europa ist die drittgrößte spanische Fluggesellschaft mit Sitz und Basis auf Mallorca und ist seit 2010 Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam. Die Airline fliegt vor allem Städte- und Urlaubsziele in Europa an, aber auch Destiantionen in Lateinamerika und den USA. In Deutschland werden FRA und MUC angeflogen. Ihre Flotte besteht aus 47 Flugzeuten von Boeing, Airbus und Embraer und hat ein Durchschnittsalter von 7,5 Jahren.


Lufthansa / germanwings fliegt folgende Ziele an: MAD, BCN, VLC, AGP, XRY, PMI, IBZ, LPA, TFS, FUE.
Durch die Insolvenz der Spanair Anfang 2012, die auch Mitglied der Star Alliance war, fehlt der Lufthansa ein Codesharing-Partner in Spanien.

Air Berlin hat ein Drehkreuz in PMI (Mallorca) und bedient von dort zahlreiche spanische Destinationen, darunter auch SCQ.
TUIfly und Condor fliegen zu zahlreichen Zielen in den Urlaubsregionen.
Ryanair fliegt viele kleinere spanische Flughäfen an, darunter auch SCQ (von Hahn).
easyJet
verbindet eine ganze Reihe von spanischen Flughäfen, darunter auch SCQ, mit Europa.


Aena. Aeropuertos Españoles y Navegación AéreaFast alle spanischen Flughäfen werden vom Staatsunternehmen AENA betrieben. Die größten Flughäfen nach Passagieren sind:

Madrid MAD (45,2 Mio)   -   Barcelona BCN (35,1 Mio)   -   Mallorca PMI (22,7 Mio)
Tenerife TFS + TFN (12,7)   -   Malaga AGP (12,6 Mio)   -   Gran Canaria LPA (10 Mio)
Beim Cargo-Aufkommen steht Zaragoza ZAZ an dritter Stelle hinter MAD und BCN.

Straßenverkehr

Spanien hat ein Autobahnnetz von 16.300 km. Es wird zwischen Autopistas und Autovias unterschieden. Autopistas (ca, 3000 km) sind von privaten Firmen erstellte und betriebene Autobahnen, die überwiegend mautpflichtig (peaje) sind, während Autovias (ca. 7000 km) vom spanischen Staat oder von den autonomen Gemeinschaften unterhalten werden und im allgemeinen mautfrei sind. Der Standard der Autovias liegt manchmal unter dem der Autopistas.

 

Bahnverkehr

LogoRENFE (Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles) ist die staatliche spanische Eisenbahn, die 1941 aus zahlreichen verstaatlichten Privatbahnen entstand. Ab 2005 übernahm die staatliche Adif (Administrador de Infraestructuras Ferroviarias) das Schienennetz und die Bahnhöfe. Der Zugverkehr wird jetzt von der ebenfalls staatlichen Renfe Operadora betrieben. Das Streckennetz besteht aus ca. 11.600 km auf der traditionellen Breitspur. Dazu kommen ca. 2.600 km Hochgeschwindigkeitsstrecke auf der europäischen Normalspur - das ist das größte Netz dieser Art in Europa. Trotz der Finanzkrise wird der Ausbau des Netzes vorangetrieben.

Iberische Breitspur Normalspur Meterspur
1668 mm 1435 mm 1000 mm
AVE (Alta Velocidad Española) ist heute der Markenname der RENFE für das Hochgeschwindigkeitsnetz in Spanien. Vorher gab es bereits mit dem Talgo einen ruhmreichen Hochgeschwindigkeitszug, der von Breit- auf Normalspur umgespurt werden konnte. Eine andere Variante ist der Euromed, der von Barcelona über Castellon und Valencia nach Alicante verkehrt - dieser Zugtyp wurde von Breit- auf Normalspur umgestellt. Zwei weitere umpurbare Zugtypen sind der Alvia und der Alaris.

Unter dem Namen Renfe Cercanias werden in 12 Ballungsgebieten S-Bahn-Systeme betrieben.

Die ehemalige FEVE (Ferrocarriles de Vía Estrecha) hatte etwa 1200 km Strecke in Meterspur - vor allem in Nordspanien. Die Hauptstrecke verläuft entlang der Nordküste Spaniens von Bilbao über Santander und Oviedo nach Ferrol. Anfang 2013 wurde sie aufgrund staatlicher Sparmaßnahmen in die RENFE eingegliedert - die Adif übernahm ebenfalls das Schienennetz und die Bahnhöfe.

Der Transcantabrico ist ein dem Orient-Express nachempfundener Luxuszug, der auf der nordspanischen Schmalspur verkehrt. Es gibt zwei Routen: der Classico verkehrt zwischen San Sebastian / Bilbao und Ferrol / Santiago de Compostela und der Gran Lujo zwischen Leon über Bilbao nach Ferrol / Santiago de Compostela.

Seefahrt

Als Land mit einer derartig langen Küstenlinie  und den vielen Inseln spielt die Seefahrt natürlich eine große Rolle.

Die wichtigsten Häfen sind:
Algeciras  -  Barcelona   -   Valencia   -   Tarragona   -   Cartagena   -   Castellon   -   Malaga   -   Huelva,
Bilbao   -   Gijon   -   Vigo   -   A Coruna   -   Ferrol   -   Mallorca   -   Las Palmas   -   Santa Cruz de Tenerife   -   Los Cristianos

Algeciras ist der fünftgrößte europäische Cargo-Hafen, Valencia belegt Platz 13 - es folgen Barcelona, Bilbao und Tarragona.
Der wichtigste Fischerei-Hafen ist Vigo.
Die meisten Passagiere benutzen die Häfen von Mallorca, Algeciras, Cadiz und Los Criustianos.
Die wichtigsten Häfen für Kreuzfahrten sind Santa Cruz de Tenerife, Barcelona, Mallorca, und Malaga

Zahlreiche Linien bieten Fähr-Verbindungen zu den Inseln und nach Nordafrika an:
Die Balearen werden von Fähren aus Barcelona und Valencia angelaufen - außerdem Verbindungen zwischen den Inseln
Die Kanaren werden von Cádiz aus bedient - dazu noch Verbindungen zwischen den Inseln
Nordafrika (Ceuta und Melilla, Tanger, Nador, Oran) wird von Fähren aus Algeciras, Tarifa, Malaga, Almeria-Motril und Gibraltar angelaufen

Darüberhinaus sind vor allem die Marinas an der Mittelmeerküste und auf den Balearen bei Seglern und Yachten sehr beliebt.

Medien

Radio Televisión Española (RTVE) ist eine spanische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt, die Fernseh- und Hörfunkkanäle betreibt. Finanziert wird sie fast ausschließlich durch öffentliche Gelder. In Spanien gibt es im Gegensatz zu Deutschland keine Gebührenfinanzierung. Fernsehwerbung, durch die man zuletzt etwa die Hälfte der Einnahmen erzielte, wurde zum Januar 2010 per Gesetz abgeschafft - dieser Teil wird jetzt durch Abgaben von Telefongesellschaften und Privatsendern erbracht.

Logo tve internacional.pngDer Ferhsehsender TVE betreibt 5 Kanäle:
La 1 (allgemein), La 2 (Kultur), 24 h (Nachrichten), tdp (Sport) und clan (Kinder).
Dazu kommt noch der Auslandskanal TVEi, der regional angepasste Programme sendet.

Logo RNE.svgRNE strahlt 6 Radioprogramme aus:
rne
(allgemein), clásica (Klassik), radio 3 (Kultur), rádio 4 (Katalonien), radio 5 (Nachrichten) und radio exterior (Ausland).

Die Website www.rtve.es bietet einen umfassenden Service u.a mit Livestreams und Mediathek (A la carta).

Compañía de Radio-Televisión de Galicia (crtvg.es) strahlt seit 1985 Fernseh- und Radiosendungen in galizischer Sprache aus und hat den Auftrag die galicische Kultur und Sprache zu fördern und regionale Themen zu behandeln.

Auch einige andere autonomen Gemeinschaften betreiben regionale Sender.


In Spanien gibt es natürlich auch eine ganze Reihe von Privaten Sendern wie DIGITAL+ (Canal+), antena3 (RTL), cuatro, Telecinco und laSexta.

El Pais ist die größte und international bekannteste Tageszeitung Spaniens (Auflage ca. 300.000). Die erste Ausgabe der Zeitung erschien 1976 kurz nach Beginn der spanischen Transition nach dem Tode Francos und etnwickelt sich schnell zu einer der wichtigsten publizistischen Plattformen des Landes - sie gilt als linksliberal.

Die erst 1989 gegründete El Mundo ist die zweitgrößte spanische Tageszeitung - sie gilt als konservativ.

Die´drittgrößte spanische Zeritung ist ABC, die bereits 1903 gegründet wurde und gilt als konservativ-monarchistisch.

Die in Barcelona erscheinende La Vanguardia wurde bereits 1881 gegründet. Sie erscheint in spanischer Sprache und erst seit 2011 auch in katalanischer Sprache - sie vertritt einen moderaten katalanischen Nationalismus.

Tiempo de hoy ist ein wöchentlich erscheinendes Nachrichtenmaganzin.

¡Hola! ist eine populäre wöchentlich erscheinende "revista del corazon".

Marca ist die Sportzeitung mit der höchsten Auflage (ca. 250.000) und erscheint täglich mit vielen Regionalausgaben. Der Schwerpunkt der Berichte liegt auf dem Fußball. Marca hat auch einen eigenen Radio-und Fernsehsender.

Die ebenfalls täglich erscheinende AS ist die zweitgrößte Sportzeitung des Landes.

La Voz de Galicia ist die am meisten gelesene Tageszeitung in Galicien (Auflage ca. 96.000). Sie erscheint in spanischer Sprache mit einem Kulturteil in galicischer Sprache.

Sport

Fußball (Fútbol) Basketball (Baloncesto) Handball (Balonmano) Olympa 92 in Barcelona
Fußball ist in -Spanien der beliebteste Breiten- und Publikumssport. Die Primera División ist die höchste spanische Liga. Sie wird von der LFP betrieben und trägt seit 2008 den Sponsornamen „Liga BBVA“. Umgangssprachlich wird die Primera División auch „La Liga“ genannt. Seit 1929 haben Real Madrid 32 mal und der FC Barcelona 22 mal die Meisterschaft gewonnen. Nur selten gelingt es anderen Manschaften wie Atletico Madrid, FC Valencia oder Athletic Bilbao sich vor diesen dominierenden Teams zu platziern.
Die Champions League wurde von Real Madrid 9 mal und vom FC Barcelona 4 mal gewonnen. Nach der derzeitigen 
UEFA-Fünfjahreswertung haben spanische Vereine in den letzten fünf Jahren die besten Ergebnisse in den europäischen Wettbewerben erzielt.

Trotz der Erfolge der spanischen Clubs konnte die Nationalmannschaft lange keine Erfolge bei EM oder WM erzielen. Das änderte sich erst 2008 mit dem Gewinn der Europameisterschaft, 2010 wurde man in Südafrika Weltmeister und 2012 erneut Europameister. in der FIFA-Weltrangliste steht Spanien an erster Stelle gefolgt von Deutschland. Schon lange zog es viele internationale Stars aus Europa und Südamerika zu den reichen spanischen Clubs, aber seit einigen Jahren speielen auch einige spanische Stars im euroäischen Ausland, vor allem in England.
Im Jahre 1982 fand die Weltmeisterschaft in 14 Städten in Spanien statt. Der Gastgeber schied bereits in der 2. Runde aus - Weltmeister wurde Italien im Finale gegen Deutschland.

Das Stadion Camp Nou des FC Barcelona fasst 99.000 Zuschauer und ist damit das größte Fußballstadion Europas. Das Stadion Santiago Bernabéu gehört Real Madrid unf fasst 81.000 Zuschauer. Außer den Spielen der Clubs finden in diesen beiden herausragenden Stadien immer wieder bedeutende internationale Spiele statt.
Nach dem Fußball ist Basketball in Spanien der zweitbeliebteste Mannschaftssport. Die oberste Spielklasse ist die Liga ACB. Wie im Fußball dominieren auch hier Real Madrid und FC Barcelona. Auch auf internationaler Ebene haben die Clubs und die Nationalmannschaft große Erfolge erzielt: 2006 gewann man die WM, 2009 und 2011 wurde die EM gewonnen und bei den Olympischen Spielen von 2008 und 2012 errang man jeweils die Silbermedaille hinter dem Team der USA. Auch im Handball gehört Spanien seit vielen Jahren zu den führenden Nationen. Die Nationalmannschaft wurde 2005 und 2013 Weltmeister und errang bei der Olympiade 2008 die Bronzemedaille. Die höchste spanische Spielklasse ist die Liga ASOBAL - der beste Club ist der FC Barcelona und früher der inzwischen aufgelöste BM Atletico Madrid (ehemals BM Ciudad Real), die auch in der EHF Champions League schon viele Titel gewannen.

Im Jahre 1992 fanden in der katalanischen Hauptstadt Barcelona die Olympischen Sommerspiele statt. Das Motto der Spiele war "Amics per sempre" (Freunde für immer). Auf dem Montjuic entstand der Olympiapark mit dem Olympiastadion, dem spektakulären Freiluft-Schwimmstadion und mehreren Sporthallen. Der Parc de Mar mit dem olympischen Dorf war ein weiterer Schwerpunkt der Spiele. Er entstand auf einem alten Industriegebiet und hat das Bild der Stadt nachhaltig verbessert, genauso wie die zahlreichen Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur.


Es waren seit 1968 die ersten Spiele, die von keinem Land boykottiert wurden. Nach der Wiedervereinigung starteten auch die Sportler der ehemaligen DDR für das deutsche Team. Die Nachfolgestaaten der 1991 aufgelösten Sowjetunion starteten unter der Bezeichnung GUS und stellten die erfolgreichste Mannschaft. Deutschland nahm den dritten Platz ein und Spanien wurde sechster.


Unvergessen ist die von Montserrat Caballé und Freddie Mercury gesungene Hymne Barcelona., Kaum eine andere olympische Gastgeberstadt hat so sehr von der Ausrichtung der Spiele profitiert wie Barcelona.


Radsport (Ciclismo) Motorsport (Deportes de motor)
Der Radsport is sowohl als Breiten- wie auch als Profisport sehr populär. Immer wieder haben spanische Fahrer (Indurain, Ocaña, Delgado, Freire, Sastre, Contador u.a.) große Rundfahrten oder die WM gewonnen. Es gibt auch immer wieder starke spanische Rennställe wie Movistar, Euskaltel, Banesto, OBCE und Teka.
Die Vuelta a España ist mit der Tour de France und dem Giro d'Italia eine der drei großen Rundfahrten.
Trotz der Populariät des Radsports spielt das Fahrrad als städtisches Verkehrsmittel keine große Rolle - es gibt nicht viele Radwege.
Seit den 70er-Jahren hat Spanien immer wieder hervorragende Motorradfahrer hervorgebracht - so haben seitdem16 Fahrer insgesamt 41 WM-Titel gewonnen. Der bekannteste spanische Hersteller von Motorrädern war Derbi, der unzählige Grand Prix und WM-Titel gewann.
Carlos Sainz konnte auf Toyota 1990 und 1992 die Rallye-WM erringen - später fuhr er dann für verschiedene andere Marken und war bis 2004 immer in der Sptze der WM-Wertung - er nahm auch mehrfach an der Rallye Dakar teil.
Die Formel 1 fand  wenig Interesse bis Fernando Alonso 2005 und 2006 die Fahrer-WM auf Renault gewinnen konnte. Seit 2010 fährt für Ferrari und wurde 2010, 2012 und 2013 er jeweils Zweiter hinter Sebastian Vettel.
Hockey - Rollhockey Leichtathletik (Atletismo)
Katalanische Mannschaften... Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.
Tennis (Tenis) Segeln (Vela)
Der wichtigste Individualsport in Spannien ist Tennis. Seit vielen Jahren dominieren spanische Spieler die Sandplatzturniere in aller Welt. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.
Golf Wintersport - Ski
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Museen

Spanien hat eine riesige Zahl von Museen. An dieser Stelle will ich nur auf die drei wichtigsten Museen in Madrid hinweisen.

Museo del Prado Museo Reina Sofía Museo Thyssen-Bornemisza
Das Museo del Prado ist mit seinen etwa 3.000 Gemälden eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Es zählte rund 2,9 Millionen Besucher im Jahr 2011. Neben der weltweit besten Sammlung spanischer Maler werden unter anderem auch holländische Meister und einige Werke von Botticelli, Caravaggio, und Rembrandt gezeigt. Das Museo Reina Sofia wurde erst 1992 eingeweiht. Mit seiner Sammlung der spanischen Kunst des 20. Jahrhunderts ergänzt es die berühmte Sammlung des Prado. Neben der Kunstausstellung gibt es eine Bibliothek mit ca. 40.000 Bänden. Das Museo Thyssen-Bornemisza ist ein Kunstmuseum in dem Gemälde ausgestellt werden, die von Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza de Kászon, seiner Frau und seinem Vater zusammengetragen worden sind. Das Museum wurde 1992 eröffnet. Der Hauptteil der Kunstsammlung wurde 1993 vom spanischen Staat erworben.

Berühmte Spanier

Malerei

Pablo Picasso | pablo-ruiz-picasso.net Salvador Dali | salvador-dali.org Joan Miró | centremiro.com
Sein umfangreiches Gesamtwerk, dessen Gesamtzahl auf 50.000 geschätzt wird, umfasst Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Plastiken und Keramiken. Es ist geprägt durch eine große Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen. Als einer der Hauptvertreter des Surrealismus zählt er zu den bekanntesten Malern des 20. Jahrhunderts gehört als Vertreter der Klassischen Moderne mit seinen fantasievollen Bildmotiven zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts
Francisco Goya El Greco Francisco de Zurbarán
war ein spanischer Maler und Grafiker des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts. eigentlich Domínikos Theotokópoulos, war ein Maler griechischer Herkunft und Hauptmeister des spanischen Manierismus bzw. der ausklingenden Renaissance. ist ein Maler, der mehr als Velázquez und Murillo das asketisch-religiöse Element des spanischen Volkes ausdrückt.

Architektur

Juan de Colonia Antoni Gaudí César Manrique Santiago Calatrava
war ein Baumeister derGotik. Über sein Leben außerhalb seiner Tätigkeit in Spanien (Burgos) ist kaum etwas bekannt. war ein spanischer Architekt und herausragender Vertreter der katalanischen Bewegung des Modernisme. war ein spanischer Maler, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer auf der Kanareninsel Lanzarote, der das Bild der Vulkaninsel entscheidend geprägt hat. ist der bekannteste spanische Architekt der Gegenwart. und hat weltweit zahlreiche öffentliche Bauwerke, darunter viele Brücken und Bahnhöfe entworfen.

Musik

Joaquin Rodrigo | (1901-1000) Paco de Lucia Pau Casals
gilt als bedeutendester spanischer Komponist des 20. Jahrhunderts. Rodrigo, der im 3. Lebensjahr erblindete, entwickelte einen typischen Stil, der Neoklassizismus mit spanischer Folklore verband. Sein bekanntestes Werk ist das Concierto de Aranjuez, das zu den populärsten klassischen Musikstücken unserer Zeit zählt. Er erhielt ungezählte Ehrungen und wurde von König Juan Carlos in den Adelsstand erhoben. war ein spanischer Gitarrist und galt als Großmeister der Flamenco-Gitarre. Er pflegte den traditionellen Flamenco und bereicherte diesen um neue Elemente, vor allem um Klassik und Jazz.
Weitere große spanische Gitarristen sind Andrés Segovia. Narciso Yepes und Pepe Romero.
wurde vor allem als Cellist weltberühmt, wirkte aber auch als Komponist und Dirigent.
Josep Carreras Plácido Domingo Julio Iglesias
Jose Carreras (*5.12.1946 in Barcelona) ist ein spanischer Tenor. Er wird zu den herausragendsten Opernsängern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gezählt. Er gehörte neben Luciano Pavarotti und Plácido Domingo zu den berühmten Drei Tenören. Er hat immer zum Ausdruck gebracht, dass er sich vor allem als Katalane fühlt. Plácido Domingo (*21.1.1941 in Madrid) ist ein weltbekannter spanischer Opernsänger (Tenor und später Bariton) und Dirigent. Er gehörte neben José Carreras und Luciano Pavarotti zu den Drei Tenören. Er gilt als einer der vielseitigsten Tenöre und hat über 130 verschiedene Rollen gesungen. Julio Iglesias (*23.9.1943 in Madrid), dessen Vater aus Galicien stammt, ist ein spanischer Sänger und ehemaliger Fußballspieler bei Real Madrid. In den fast 40 Jahren seiner Karriere gab Iglesias mehr als 5000 Konzerte und verkaufte über 300 Mio. Tonträger in mehr Ländern als irgendein anderer Sänger - er erhielt 2600 goldene und Platin- Schallplatten. Er singt in 14 Sprachen, darunter auch Deutsch.

Religion

Teresa von Àvila (1515-1582) Ramon Llull (1232-1316) Jesuiten
war Karmelitin sowie Mystikerin. Sie gründete mehrere Klöster (Orden de Nuestra Señora del Monte Carmelo) unter der von ihr erneuerten Ordensregel, dem Teresianischen Karmel. In der katholischen Kirche wird sie als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt. war ein mallorquinischer Philosoph, Logiker und Theologe. Er war durch die christliche, jüdische und islamische Kultur beeinflusst. Als Missionar war er im gesamten Mittelmeerraum tätig. Er gilt als Mitbegründer der katalanischen Literatur - das katalanische Kulturinstitut wurde nach ihm benannt. Seine Grabstätte befindet sich in der Basilika Sant Francesc in Palma. Ignacio de Loyola (1491-1556)war der wichtigste Mitbegründer und Gestalter der später auch als Jesuitenorden bezeichneten Gesellschaft Jesu (lat.: Societas Jesu, SJ).
Francisco de Xavier (1506-1552)Franz Xaver  war einer der Wegbereiter christlicher Mission in Asien und Mitbegründer der Gesellschaft Jesu.
Bartolomé de Las Casas (1485-1566) Rodrigo Borgia (1431-1503) Domingo de Guzmán (1170-1221)
war ein Mitglied des Dominikanerordens und als Bischof in den spanischen Kolonien in Amerika tätig. Bekannt wurde er durch seinen Einsatz für die Rechte der Indios und seine detaillierten Aufzeichnungen über die frühen Jahre der spanischen Conquista, deren Augenzeuge er war. war von 1492 bis 1503 Papst Alexander VI. Er war nicht nur einer der schillerndsten Päpste, sondern auch ein Renaissancefürst und Machtpolitiker. Der aus Altkastilien stammende heilige Dominikus war der Gründer des Dominikanerordens. Er wird in der katholischen und anglikanischen Kirche als Heiliger verehrt.

Literatur

Cantar de Mio Cid Miguel de Cervantes Calderon de la Barca
ist ein Epos eines unbekannten Verfassers und eines der frühesten Werke der spanischen Literatur. Es erzählt von Leben und Taten eines vorbildlichen Ritters und wurde inspiriert vom Leben des kastilischen Adligen Rodrigo Díaz de Vivar, genannt El Cid. war ein spanischer Schriftsteller. Der Autor des Don Quijote gilt als Spaniens Nationaldichter.  
Miguel de Unamuno Salvador de Madariaga Carlos Ruiz Zafón
war ein spanischer Philosoph und Schriftsteller war ein nationalliberaler spanischer Diplomat und Schriftsteller.  

Film

Luis Buñuel Carlos Saura Pedro Almodóvar
zählt zu den wichtigsten Filmregisseuren des 20. Jahrhunderts.    ist ein spanischer Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor.