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Camino Via de la Plata (970 km)

Beim Studium der Führer und anderer Ressourcen im Internet merkte ich sehr bald, dass der Begriff der Via de la Plata nicht so leicht zu fassen war. Zunächst mal ist die Via de la Plata a priori kein Pilgerweg sondern eine bereits in vorrömischer Zeit wichtige Nord-Süd-Verbindung für Hirten (Triftweg) und phönizische Händler erreichten so die Bodenschätze in Nordspanien (Las Medulas). Die Römer bauten dann diesen Weg zur befestigten Calzada Romana aus, die vor allem die großen Römischen Städte Merida (Augusta Emerita) und Astorga (Asturica Augusta) verband aber wohl auch damals schon bis Sevilla (Hispalis und Italica) weiterführte. Als anfangs des 8 Jahrhunderts die Mauren die Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel übernahmen wurde auch von ihnen diese wichtige Verbindung weiter ausgebaut. Im Zuge der Reconquista war diese Strecke wichtig, um Andalusien zu erreichen. In dieser Zeit entwickelte sich auch der irreführende Name "Via de la Plata", der sich herleitet von der arabischen Bezeichnung "Bal'latta", was großer gepflasterter Weg bedeutet - mit Silber hat dieser Weg also nichts zu tun. Ende des 13. Jahrhunderts wurden durch König Alfons X. die Canadas Reales geregelt - diese Triftwege, die auch auf dieser Strecke verlaufen, hatten bis ins letzte Jahrhundert große Bedeutung. Auf der Via de la Plata wurden die in den andalusischen Häfen eintreffenden Waren aus den Kolonien auch ins Binnenland gebracht. Im 18. Jahrhundert verlor die Via de la Plata wegen die Neuordnung der Fernstraßen durch König Philipp V. mit der Zentralisierung auf Madrid viel an Bedeutung. Heute ist diese periphere Verbindung, die oft auch Ruta de la Plata genannt wird, wieder wichtig und hier verläuft von Sevilla bis Gijon die Carretera Nacional N-630 und die Autovia Ruta de la Plata A-66 , die ein Teil der Europastraße Ruta Europea E803 ist. Der rot-weiß markierte Fernwanderweg (Sendero de Gran Recorrido) GR-100 führt von Astorga nach Merida.

Nachdem ich nun die lange Geschichte der Via de la Plata verstanden hatte, stellte sich die Frage wie ich eigentlich nach Santiago de Compostela komme. Im Untertitel des OUTDOOR-Führers taucht der Mozarabische Jakobsweg auf. Bisher dachte ich, dass es sich dabei um den Weg von Granada über Corodoba nach Merida handele, was aber offenbar nicht ganz richtig ist. In der Tat endet der Mozarabische Jakobsweg natürlich nicht in Merida, sondern er folgt von dort aus der Via de la Plata bisGranja de Moreruela - zwei Tagestouren nördlich von Zamora - wo der letzte Teil des Mozaribischen Caminos nach Westen abbiegt. Dieser Weg wird auch sehr oft Camino Sanabres genannt nach der Region Sanabria im äußersten Westen der Provinz Zamora. Auf diesem Weg erreicht man über Ourense schließlich Santiage de Compostela. Der gesamte Weg wird auch Camino de Santiago de la Plata oder Ruta Jacobea de la Via de la Plata genannt.

Die Anreise nach Sevilla wird man am besten mit dem Flugzeug durchführen. Erstaunlicherweise gibt es keinen Direktflug von einem deutschen Flughafen nach SVQ. Wenn Sie nicht in Madrid, Barcelona oder auf Mallorca umsteigen wollen, dann bietet sich das nahe gelegene Jerez de la Frontera XRY an, das von Ryanair, TUIfly und Condor angeflogen wird. Mit der Bahn RENFE fährt man in 1 Stunde von Jerez nach Sevilla.

Zum Camino Sanabres gibt es zwei Alternativen: Eine ist der von Zamora durch Portugal führende Camino Portugues de la Via de la Plata, der über Braganca geht und bei Verin in Galicien dann wieder auf den Camino Sanabres trifft. Die zweite Option ist, der Via de la Plata bis Astorga zu folgen und dann auf dem Camino Frances nach Santiago de Compostella weiter zu pilgern. Die meisten Pilger auf der Via de la Plata, werden allerdings den Camino Frances schon gegangen sein und von daher genau wie ich den Camino Sanabres vorziehen.

Im Jahre 2013 haben 4,2 % der Pilger die Via de la Plata gewählt.


Höhenprofil der Via de la Plata mit Camino Sanabres
Sevilla 
  Santiago


 970 km  Unser Startort Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und hat 700.000 Einhwohner - damit ist sie die viertgrößte Stadt Spaniens. Sevilla liegt zum grö0ten Teil auf dem östlichen Ufer des Guadalquivir (lat.: Baetis), der bis hierher auch von kleineren Seeschiffen befahren werden kann. Am westlichen Ufer liegt der populäre Stadtteil (Barrio) Triana. Weitere wichtige Stadtteile sind das im Norden gelegene Macarena und das im Süden gelegene Santa Cruz. Sevilla hieß im Altertum Hispalis, war vermutlich eine phönizische Gründen und bereits vor der Ankunft der Römer ein bedeutendes Handelszentrum. Unter den Westgoten war es ein bedeutender Bischofssitz. NO 8 DOIm Jahre 712 eroberten die Mauren die Stadt und nach dem Niedergang Cordobas wurde Sevilla die wichtigste Stadt im maurischen Andalusien. Erst im Jahre 1248 wurde Sevilla im Rahmen der Reconquista von Ferdinand III. von Kastilien wieder für das christliche Spanien erobert. Im Handel mit der Neuen Welt war sie im 16. und 17. Jahrhundert der Hauptumschlagplatz des spanischen Seehandels. Die Casa de Contratación war das spanische Verwaltungszentrum für alle amerikanischen Angelegenheiten. Im 18. Jahrhundert verlagerte sich der transatlantische Handel nach Cádiz.

Die Ibero-Amerikanische Ausstellung von 1929 hinterließ der Stadt vor allem den neu gestalteten Parque Maria Luisa mit der Plaza de España. Im Jahre 1987 wurde Sevilla ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen - dazu gehören die Kathedrale Maria de la Sede, der Glockenturm Giralda, die Reales Alcazares und das Archivo de Indias. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Torre del Oro, die Casa de Pilatos und die Real Fabrica de Tabacos. Im Jahre 1992 fand die Weltausstellung Expo´92 in Sevilla auf der Isla de Cartuja statt - Thema war das Zeitalter der Entdeckungen anlässlich des 500. Jubiläums der Entdeckung Amerikas. Die Infrastruktur der Stadt wurde für die Expo stark und nachhaltig verbessert. Die Website www.expo92.es ist immer noch online.

Sevilla ist schon seit vielen Jahren ein Ziel für Bildungsreisende, aber auch für die Strandurlauber an der Costa de la Luz und der Costa del Sol ist es ein beliebtes Ausflugsziel. Die wichtigsten Feste, die jeweils für eine Woche das Leben der Stadt bestimmen, sind die Semana Santa (Karwoche) und die Feria de Abril im Viertel Los Remedios.

Es ist sicher eine gute Idee zwei Tage in Sevilla zu verbringen, bevor Sie sich auf den langen Pilgerweg machen. So können Sie sich an das für Mitteleuropäer doch recht heiße Klima gewöhnen und die kulturellen und gastronomischen Angebote dieser faszinierendenStadt erkunden.

Manche Pilger beginnen die Via de la Plata bereits an den folgenden Orten:

Caminos del Sur (Rutas Jacobeas del Sur de la Vía de la Plata)

Ruta de Huelva

Ruta de Cadiz (Via Augusta)

Ruta de Antequera

Ruta Occidental (por la Sierra)

Moguer Valverde del Camino - Fregenal de la Sierra - Zafra

 

Ruta por El Rocio (por las Marismas)

Palos de la Frontera - El Rocio - Almonte

Cadiz - Puerto de Santa Maria - Jerez - Lebrija - Sevilla

 

Ruta del Estrecho (desde Algeciras)

Algeciras - Medina Sidonia - Jerez

Antequera

(Malaga)

Die autonome Gemeinschaft Andalucia hat 8,4 Mio. Einwohner und ist damit die größte - der Fläche nach belegt sie den zweiten Rang. Andalusien ist in acht Provinzen unterteilt - auf unserem Weg werden wir uns nur in der Provinz Sevilla bewegen. Die Herkunft des Namens Andalusien ist nicht ganz sicher - im allgemeinen führt man ihn auf die von den Mauren benutzte Bezeichnung Al-Andalus zurück. Ob dieser Name nicht sogar vorrömische Wurzeln hat, ist unklar - die Römer nannten diese Gegend Hispania Baetica. Von allen spanische Regionen stand Andalusien am längsten unter islamischer Herrschaft, was auch heute noch vor allem in der Architektur erkennbar ist. Erst im Jahre 1492 wurde die Reconquista Andalusiens mit der Eroberung Granadas beendet.

Nachdem wir uns von der Statue des Heiligen Jakobus am Westportal der Kathedrale verabschiedet haben, überqueren wir den Guadalquivir über die Puente de Isabel II. Durch den Stadtteil Triana verlassen wir Sevilla nach Norden, wo wir am Expo-Gelände vorbeikommen. Falls der Uferweg nicht zu matschig ist, gehen wir da weiter - andernfalls folgen wir der Straße nach Camas, wo wir dann wieder auf den Camino zurückkehren. Nach der Unterquerung von Bahn und Autobahnen kommen wir nach etwa 7 km nach Santiponce , einer Stadt mit 8.000 Einwohnern. Am Ortseingang treffen wir zunächst auf die ehemalige Zisterzienser-Abtei Monasterio de San Isidoro del Campo. Im 15. Jahrhundert übernahmen die Hieronymiten das Kloster. Das befestigte Kloster besitzt eine gotische Kirche und zwei Kreuzgänge. Das Kloster wurde 2002 restauriert und ist sehenswert. Die Ruinen der römischen Stadt Italica liegen größtenteils am nördlichen Rand von Santiponce. Die Bedeutung Italicas zeigt sich dadurch, dass die Familien der römischen Kaiser Trajan und Hadrian dort beheimatet waren. Unter letzterem wurde die Stadt zur Colonia erhoben und weiter ausgebaut. Große Teile der prähadrianischen Stadt sind unter dem Ortskern des heutigen Santiponce verborgen. Das unter Hadrian angelegte Viertel ist hingegen weitgehend erschlossen und zu besichtigen. Nehmen Sie sich Zeit dafür!

Guillena

Castillblanco de los Arroyos

Almaden de la Plata

El Real de la Jara


Die Extremadura..ist eine autonome Gemeinschaft, die nördlich von Andalusien liegt, im Westen an Portugal, im Norden an Castilla y Leon und im Osten an Castilla-La Mancha grenzt. Sie ist von der Fläche her größer als die Niederlande, hat aber nur 1,1 Mio. Einwohner. Die Extremadura ist in die zwei Provinzen Badajoz und Caceres eingeteilt. Die Hauptstadt ist Mérida- die größte Stadt ist das an der portugisieschen Grenze gelegene Badajoz mit 150.000 Einwohner. Die Extremadura leitet ihren Namen ("Jenseits des Dueros") von der jahrhundertelangen Grenzlage des Dueros während der Reconquista ab, als der Duero die muslimische von der christlichen Sphäre trennte und mit der Bezeichnung Extremadura die jeweils von den Mauren, oft auch nur vorübergehend zurückgewonnenen Gebiete bezeichnete. Im Jahre 1983 wurde die Extremadura als eine der letzten Regionen zur autonomen Gemeinschaft erklärt. Obwohl sich seitdem vieles gebessert hat, ist die landwirtschaftlich geprägte Extremadura immer noch eine der ärmsten Regionen Spaniens. Die Armut dieser Region war wohl auch der Grund, dass bei der Eroberung der Neuen Welt viele der Conquistadoren, u.a. Hernán CortésFrancisco PizarroPedro de Valdivia oder Hernando de Soto, von hier stammten.

Die Dehesa ist die typische Landschaftsform der Extremadura...
 
 
 
 .
----------Provinz Badajoz----------

 

 

Monesterio

Fuente de Cantos der Maler Zurbaran

 830 km  Zafra ist eine hübsche Kleinstadt mit 17.000 Einwohnern. Seit dem Jahre 1453 findet hier jedes Jahr Ende September bis Anfang Oktober die Feria Internacional Ganadera, eine immer noch sehr bedeutende Messe für Viehzucht statt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die beiden Plätze Plaza Grande und Plaza Chica, die gotische Iglesia de la Candelaria und die Burg aus dem 15. Jahrhundert, der Palacio de los Duques de Feria, der heute ein Parador ist.

 

Villafranca de los Barros

Almendralejo 34.000 Einwohner

Torremejia

 770 km  Mérida 54.000 Einwohner 

UNESCO-Weltkulturerbe

 

 

Aljucen

----------Provinz Caceres----------

Alcuescar

Aldea del Cano

 700 km  Caceres  91.000 Einwohner 

UNESCO-Weltkulturerbe

 

 

 

Casar de Caceres

Embalse de Alcantara

Canaveral

Grimaldo

Galisteo

Carcaboso

 600 km  Caparra

 

 

Aldeanueva del Camino

Baños de Montemayor


Die autonome Gemeinschaft Castilla y León hat 2,5 Mio Einwohner und ist als der ältere Teil Kastiliens unzweifelhaft das Kernland Spaniens. Es umfasst 9 Provinzen und die Hauptstadt ist das wenig bekannte Valladolid. Auf der Via de la Plata werden wir Provinzen Salamanca und Zamora durchqueren Die vorherrschende Landschaft ist die Meseta, die 650 - 900 m hohe Ebene mit kalten Wintern und heißen Sommern, auf der meist Getreide angebaut und Schafzucht betrieben wird.

----------Provinz Salamanca----------

Calzada de Bejar

Fuenterroble de Salvatierra

Pico de la Dueña

San Pedro de Rozados

 480 km  Salamanca

UNESCO-Weltkulturerbe

Jesuiten

 

 

Calzada de Valdunciel

----------Provinz Zamora----------

El Cubo del Vino

Villanueva de Campean

 410 km  Zamora

 

 

 

 

 

 

Camino Portugues de la Via de la Plata

Die Route führt über Braganca nach Verin, wo Sie auf den Camino Sanabres treffen.

-> Camino Portugues de la Via de la Plata

Montamarta

Riego del Camino

Weg nach Astorga zum Camino Framcés

Die Route (92 km) führt in ca. 4 Etappen über Benavente und La Bañeza nach Astorga, wo Sie auf den Camino Frances treffen..
 370 km  Granja de Moreruela

-> Camino Francés

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Camino (Mozarabe) Sanabres (370 km)

Granja de Moreruela

Tabara

Santa Croya de Tera

Rionegro del Puente

Mombuey

 250 km  Puebla de Sanabria hat 2.000 Einwohner und liegt auf 940m Höhe nahe der Grenze zu Portugal auf einer Anhöhe zwischen dem Río Tera und dem Río Castro. Der historische Ortskern ist seit 1994 als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Conjunto histórico-artístico eingestuft. Die Burg der Grafen von Benavente ist ein imposantes Bauwerk aus dem 15./16. Jahrhundert. Die Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Señora del Azogue hat romanische Ursprünge, wurde aber vom 16. bis 18. Jahrhundert wiederholt verändert. 

Requejo

Lubián


Galicia ist.eine autonome Gemeinschaft im Nordwesten Spaniens. Galicien hat 2,8 Mio Einwohner und hier ist neben dem Spanischen auch das mit dem Portugiesischen verwandte Galicische (span,: gallego) Amtssprache. Der Name Galicia geht auf die Kelten (lat.: Gallaeci) zurück, die im Altertum hier lebten. Im Zuge der Demokratisierung Spaniens in den 1970er Jahren wurde Galicien neben Katalonien, Navarra und dem Baskenland als eine der historischen Nationalitäten Spaniens anerkannt und erhielt deshalb 1980 als eine der ersten Regionen ein Autonomiestatut. Galicien besteht aus den vier Provinzen A Coruna, Pontevedra, Lugo und Ourense - die Regionalregierung (Xunta de Galicia) hat ihren Sitz in Santiago de Compostela. Die größte galicische Stadt ist jedoch mit 300.000 Einwohnern Vigo, das einen der weltweit größten Fischereihäfen hat.

----------Provinz Ourense----------

A Gudiña

---alternative Route über Verin

Portocamba

Laza

Vilar de Barrio

Xunqueira de Ambia

 110 km  Ourense (span.: Orense) liegt am Rio Miño, hat 107.000 Einwohner und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. In und um Ourense gibt es drei heiße Quellen. die schon von den Römer geschätzt wurden. Sie ließen sich in hier nieder, errichteten eine Brücke über den Fluss und schufen damit einen wichtigen Verbindungsweg. Außer den Thermalquellen gibt es viele sehenswerte Kirchen. Die Kathedrale von Ourense ist im romanischen Übergangsstil des 12./13. Jahrhunderts errichtet und weist Einflüsse der Kathedrale von Santiago de Compostela auf. Santiago liegt an der wichtigen Bahnstrecke von A Coruña über Santiago de Compostela nach Zamora und weiter nach Madrid - auch die im Bau befindliche Schnellbahnstrecke AVE führt durch Ourense. Wenn ein Express-Pilger seinen Camino in Ourense beginnt, dann erfüllt er die Mindestanforderungen - ein stärkeres Pilgeraufkommen ist jedoch kaum spürbar.

Cea

Oseira

----------Provinz Pontevedra----------

O Castro Dozon

Laxe

Silleda

Ponte Ulla

----------Provinz A Coruna----------

 0 km  Santiago de Compostela

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Camino Mozarabe (1220 km)

Heute wird unter dem Camino Mozarabe meistens die Strecke von Granada über Cordoba nach Merida verstanden, die 460 km (Granada - 180km - Cordoba - 280km - Merida) lang ist und über eine ausreichende Infrastruktur (Markierungen und Herbergen) verfügt. Danach folgt der Weg für 400 km der Via de la Plata über Caceres, Salamanca und Zamora bis nach Granja de Moreruela. Hier biegt der Weg nach Westen ab auf den nördlichen Teil des Camino Mozarabe, der meist Camino Sanabres genannt wird. und über Puebla de Sanabria und Ourense nach 370 km dann Santiago de Compostela errreicht. Die Via de la Plata und der Camino Sanabres haben sehr gute Markierungen und viele Herbergen oder andere Unterkünfte.

Der Zubringerweg von Almeria nach Granada ist 200 km lang - der Weg von Jaen nach Alcaudete ist 50 km und der Weg von Malaga über Antequera nach Baena ist 170 km lang. Auf diesen Wegen gibt es kaum Markierungen und Herbergen. Von Cordoba gibt es eine Verbindung nach Toledo, von wo aus man auf dem Camino de Madrid, dem Camino de Levante oder nach Plasencia an der Via de la Plata weitergehen könnte. 

Granada                    Cordoba