
Als Via Francigena, auch Frankenstraße, werden im weiteren Sinne die alten Fernstraßen bezeichnet, die Pilger auf ihrem Weg von Franken nach Rom zur Grabstätte der Apostel Petrus und Paulus, nutzten. Die Rekonstruktion der Via Francigena heute stützt sich im Wesentlichen auf Angaben des Erzbischofs Sigerich von Canterbury, der im Jahre 990 nach Rom pilgerte. Vergleicht man die Quellen und die vielen Wegbeschreibungen, stellt man fest, dass die einzig richtige Via Francigena nicht existiert, so wenig wie es nur einen Jakobsweg gibt. Als „Via Francigena“ wird das Wegesystem bezeichnet, das nach Rom führt.
Mit dem Boom des „Jakobsweges“ in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde auch die „Via Francigena“ revitalisiert. 1994 wurde die „Via Francigena“ vom European Institute of Cultural Routes – auf Antrag des italienischen Tourismusministeriums – als Europäische Kulturstraße und 2004 als Major Cultural Route of the Council of Europe ausgezeichnet.
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Elisabethpfad von Eisenach nach Marburg
In seiner Sendereihe Traumpfade gibt es drei Beiträge, die sich mit Jakobswegen und Wallfahrten in Bayern beschäftigen:
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Hugenotten- und Waldenserpfad
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