
Jakobus
der Ältere (spanisch: Santiago el Mayor - lat.: Jacobus
Maior) ist eine Gestalt des Neuen Testaments und zählt zu den 12 Aposteln
Jesu Christi. Er soll im Jahre 4 v.Chr. als Sohn des Zebedäus in Galiläa
geboren worden sein - seine Mutter Salomé soll eine Schwester Marias gewesen
sein. Er gehört zusammen mit seinem Bruder Johannes
neben Andreas und Simon Petrus zu den erstberufenen Jüngern. Im Jahre
44 n.Chr. wird er in Jerusalem während der Herrschaft des
Herodes Agrippa mit dem Schwert hingerichtet. Er ist der einzige Apostel
dessen Tod als Märtyrer in den Evangelien (Markus und Matthäus) erwähnt
wird. Und mit diesen wenigen halbwegs gesicherten Informationen verlassen
wir bereits den festen Boden der Geschichtsschreibung...
| Die Statue der Nuestra Señora del Pilar, wie die Spanier dort die Jungfrau Maria nannten, befindet sich heute auf einem Pfeiler in der darum erbauten Basilica del Pilar in Zaragoza - es ist die größte Barockkirche Spaniens. Die Jungfrau Maria gilt als Schutzheilige Spaniens und der sog. Hispanidad - ihr Fest wird am 12. Oktober (Nationalfeiertag) gefeiert. Der nicht nur um Zaragoza herum häufige Frauenname Pilar leitet sich von diesem Heiligtum ab. |
Trotz der Unterstützung durch die Jungfrau Maria gab Jakobus seine Missionsarbeit in Spanien bald auf und kehrte nach Jerusalem zuück, wo er dann, wie wir aus den Evangelien wissen, bald hingerichtet wurde. Nach seiner Enthauptung im Jahre 44 n.Chr. sollen Engel den Leichnam des Märtyrers auf ein Schiff ohne Besatzung gebracht haben, das dann auf wundersame Weise das ganze Mittelmeer durchquerte, durch die Straße von Gibraltar in den Atlantik kam und dann im Nordwesten Spaniens, in Galicien nahe des heutigen Städtchens Padron (lat.: Iria Flavia) anlandete. Ein paar Jünger haben seinen Leichnam geborgen und im Landesinneren beigesetzt. Dann geriet das Grab für lange Zeit in Vergessenheit...
Erst zu Beginn des 9. Jahrhunderts entwickelt sich unsere Geschichte weiter. Viel ist in der Zwischenzeit geschehen:
| Der Spanier Trajan war der erste römische Kaiser (98-117), der aus einer Provinz stammte. Auch sein Nachfolger, Kaiser Hadrian (117-138) stammte aus Italica in Andalusien. Wenig bekannt ist auch, dass der berühmte Philisoph und Gelehrte Seneca (1-65) in Cordoba geboren wurde. |
Das einst so mächtige Imperium Romanum zerfällt und die Völkerwanderung wird auch auf der Iberischen Halbinsel ankommen. Die von den Hunnen ab 375 aus Ihren Stammgebieten in Nordeuropa verdrängten Vandalen, Alanen und Sueben zogen nach Süden und erreichten ab 409 auch die Iberische Halbinsel, wo sie sich zunächst niederließen bevor sie dann weiter nach Nordafrika zogen ins Gebiet von Karthago.
Deutlich dauerhafter war das Reich der Westgoten, die sich nach einer langen Wanderung durch Südosteuropa, Italien und Hispanien schliesslich unter ihrem König Theoderich I. ab 418 in Südgallien niederließen und dort das Tolosanische Reich (Tolosa = Toulouse) gründeten. Zeitweise waren sie mit dem immer schwächer werdendem Weströmischen Reich verbündet. In der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts drangen die Westgoten unter Theoderich II. im Norden bis an die Loire vor und im Süden besetzten sie große Teile der Iberischen Halbinsel - sie waren gegen Ende des 5. Jahrhunderts nach Fläche und Einwohner der bedeutendste der Nachfolgestaaten des weströmischen Reiches. Gegen die vordringenden Franken unter dem Merowinger Chlodwig verloren im Jahre 507 die Westgoten die entscheidende Schlacht von Vouillé.
Von da an verlagerte sich der Schwerpunkt des Westgotenreiches nach Hispanien mit der Hauptstadt Toledo. Sie hatten einige Probleme, sich gegen ihr Brudervolk, die Ostgoten zu behaupten und mussten sich auch gegen das Oströmische Reich zur Wehr setzen, die nach der Zerstörung des nordafrikanischen Vandalenreiches auch Hispanien angriffen und einige Gebiete an der Mittelmeerküste (Levante) besetzten. Unter König Leovigild (568-586) erlebte das Westgotenreich seinen größten Aufschwung - er unterwarf die im Nordosten ansässigen Sueben, integrierte die Kantabrer und bekämpfte die Basken, drängte die Oströmer zurück und wehrte einen Angriff der Franken auf Septimanien ab. Leovigilds Sohn Rekkared (586-601) konnte den Krieg gegen die Franken siegreich beenden und er löste die religiöse Zwietracht zwischen Arianern (Allein der Vater ist Gott) und Trinitariern (Katholiken) als er 589 zum Katholizismus übertrat. Gegen die Basken konnte auch er keinen entscheidenden Sieg erzielen. Das gesamte 7. Jahrhundert und der Beginn des 8. Jahrhunderts war geprägt durch Machtkämpfe des Königtums mit rebellischen Adelsgruppen. Das Land wurde zwischen 690 und 705 durch schwere Epidemien und Hungersnöten geschwächt.
Unterdessen entwickelte sich weit entfernt auf der Arabischen Halbinsel im frühen 7. Jahrhundert eine neue Religion: Der Islam. Dieser neue Glaube, der sich wie das Judentum und das Christentum auf Abraham als gemeinsamen Vorfahren beruft, verbreitete sich sehr schnell von 630 - 660 nach Ägypten, Palästina, Syrien, den Irak und und Persien aus. Das setzte sich fort in die westlichen Regionen Nordafrikas, das heutige Marokko. Im Jahre 711 landete eine relativ kleine muslimische Streitmacht (vorwiegend Berber) unter der Führung von Tariq bei Gibraltar auf der Iberischen Halbinsel. Der erst seit 710 regierende König Roderich (Rodrigo) eilte ihnen mit seinem Heer entgegen und erlitt in der Schlacht am Rio Guadalete, bei er ums Leben kam, eine vernichtende Niederlage. Es zeigte sich, dass die Westgoten den Muslimen nicht viel entgegen zu setzen hatten und bis zum Jahre 720 hatten die Muslime den größten Teil der Iberischen Halbinsel erobert.
Karl der Große?
| Wenn milder Regen, den April uns
schenkt, Des Märzes Dürre bis zur Wurzel tränkt. Und badet jede Ader in dem Saft so daß die Blume sprießt durch solche Kraft, wenn Zephyr selbst mit seinem milden Hauch In Wald und Feld die zarten Triebe auch, erweckt hat und die Sonne jung durchrann des Widders zweite Sternbildhälfte dann, Wenn kleine Vögel Melodien singen, Mit offnen Augen ihre Nacht verbringen. Dann treibt die Menschen stark die Wallfahrtslust, und Pilger ziehn zu manchem fremden Strand, zu Heiligen, berühmt in fernem Land. (Geoffrey Chaucer: The Canterbury Tales, 1387) |
Im Jahre 872 veranlassen König Alfonso III. von Asturien und seine Gemahlin Jimena die Errichtung einer Steinkirche über dem Grab des Apostels Jakobus - 899 wird die Kirche geweiht.
Seit 930 befindet sich der gesamte Verlauf des Camino Francés, des klassischen Jakobsweges, geschlossen in christlicher Hand Um 930 erwähnen die Markusmirakel der Abtei Reichenau die ersten Jakobspilger außerhalb der iberischen Halbinsel. In den 930er Jahren wird die Grafschaft Kastilien nach territorialem Zuwachs in ein Königreich umgewandelt.
In 950/51 wird mit dem aquitanischen Bischof Gotescalcus erstmals ein Jakobspilger aus Frankreich namentlich bezeugt.
Wikinger und Mauren überfallen Santiago de Compostella...
1035 kann König Sancho III. Garcés von Navarra seine Herrschaft soweit ausbauen, dass die Pilger zwischen den Pyrenäen und Najera keine maurischen Übergriffe mehr befürchten müssen.
1047 Anlässlich der Gründung des Hospitals von Arconada (bei Villalcazar de Sirga) wird die nordspanische Verkehrsachse erstmals als Jakobsweg bezeichnet.
1055 Erzbischof Luitpold I. von Mainz gründet auf einem Hügel außerhalb seines Bischofssitzes das Mainzer Jakobskloster und gibt der Jakobusverehrung in Deutschland einen entscheidenden Impuls.
1075 Unter dem Vorsitz von Alfonso VI. findet in Santiago de Compostela ein Konzil statt.
Um 1075/78 beginnt Bischof Diego I. Peláez von Iria Flavia den Neubau der Kathedrale von Santiago de Compostela.
1095 In einer Bulle Papst Urban II. wird die die Verlegung des Bischofssitzes von Iria Flavia an das Apostelgrab nach Santiago verfügt.
1101 Diego Gelmírez wird zum Bischof von Santiago de Compostela geweiht.
1103 Die Puerta de las Platerías, das Südportal de Kathedrale von Santiago, ist in Arbeit.
1104 Auf dem Monte del Gozo, von dem Pilger zum ersten Mal die Grabeskirche des Apostels Jakobus erblicken, lässt Diego Gelmírez eine Heilig-Kreuz-Kapelle errichten. Um 1105 wird das Benediktinerkloster San Martín Pinario an der Nordseite der Kathedrale von Santiago gegründet
1106 Der Verkauf von Muscheln als Pilgerzeichen ist in Santiago de Compostela sicher belegt. Der Bischof von Calahorra weiht den ersten Kirchenbau im späteren Santo Domingo de la Calzada.
1119-1124 Mit Papst Calixtus II. sitzt ein wichtiger Förderer Santiagos auf dem Stuhl Petri in Rom.
1120 erfolgt die vorläufige Anerkennung von Santiago de Compostela als Sitz eines Metropoliten (Erzbischofs) durch Calixtus II., während dem bisherigen Metropolitansitz Braga die Erhaltung seiner Rechte zugesichert wird.
1124 Santiago de Compostela wird durch die Übertragung der Metropolitanrechte von Braga endgültig zum Sitz eines Erzbischofs.
1127 Das unterhalb des Ibanetapasses gelegene Hospital von Roncesvalles wird als Stiftung des Bischofs von Pamplona, Sancho de Larrosa, erstmals erwähnt.
Domingo Garcia (1019-1109) später Santo Domingo de la Calzada; war ein Förderer der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in der Rioja. Er wurde in Viloria de Rioja geboren, nahe dem Städtchen Santo Domingo de la Calzada, das er später gründen und dem er seinen Namen geben sollte.
Juan de Quintanaortuño (1080-1163) war ein spanischer Baumeister und Heiliger. Wie sein Lehrer Domingo García (Santo Domingo), widmete er sich dem Bau von Kirchen, Herbergen, Wegen und vor allem Brücken, zum Beispiel erneuerte er in Logroño die Brücke über den Ebro. Aus seiner Einsiedelei in den Oca-Bergen entstand mit dem Kloster San Juan de Ortega eine wichtige Station auf dem Jakobsweg.
Das Jakobsbuch (lat.: Liber Sancti Jacobi, auch Codex Calixtinus genannt) ist eine Sammlung von Handschriften aus dem 12. Jahrhundert. Zugeschrieben wurde sie fälschlicherweise Papst Calixt II., wobei sie jedoch vermutlich von dem französischen Gelehrten Aimeric Picaud zusammengestellt wurde. Sie entstand als Anregung zum Besuch des Reliquienschreins des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela.
Um
1140/50 In gebildeten Klerikerkreisen werden die fünf Bücher des Liber
Sancti Jacobi zusammengestellt. Das Jakobsbuch enthält Texte und Gesänge für
die Kathedralliturgie in Santiago de Compostela, Predigten und
Wunderberichte, den Bericht über einen legendären Feldzug Karls des Großen
zum Jakobusgrab und einen Pilgerführer für die Wege durch Frankreich und
Nordspanien.
Um 1150 besitzt die Abtei Cluny im Königreich Kastilien-León 21 Niederlassungen, darunter sieben direkt am Camino Francés.
1154 Der islamische Geograph al-Idrisi beschreibt die Kathedrale von Santiago de Compostela in weitgehend fertigem Zustand. Im selben Jahr unternimmt der französische König Ludwig VII. eine Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela.
1164 Der Mainzer Erzbischof und Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches, Konrad I. von Wittelsbach, unternimmt eine Pilgerreise nach Santiago. 1165 Kaiser Karl der Große wird aufgrund seiner legendären Verdienste um die Befreiuung des Jakobusgrabes heiliggesprochen. Im Rahmen des Heiligsprechungsverfahrens lässt Kaiser Friedrich I. Barbarossa in Santiago eine Abschrift der Historia Turpini, des vierten Buches aus dem Liber Sancti Jacobi, anfertigen.
1168 wird mit dem Bau der spätromanischen Pilgerkirche von Santo Domingo de la Calzada begonnen.
1168 - Der Baumeister Maestro Mateo wird von König Ferdinand II. von León als Werkmeister an die Kathedrale von Santiago de Compostela berufen.
1211 Der Bau der Kathedrale von Santiago de Compostela wird vollendet. Die Schlussweihe durch Erzbischof Pedro IV. Muniz erfolgt im Beisein des Königs Alfonso IX. von León.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wird in Santiago erstmals ein großes Weihrauchfass (Botafumeiro) als Bestandteil der Kathedralzeremonie erwähnt.
1366 Der italienische Dichter und Historiograph Francesco Petrarca bezeichnet im 57. Kapitel seines Werkes De remedius utriusque fortunae den Camino de Santiago als "den harten Weg".
1385 Der Administrator des Erzbistums Toulouse, Jean de Cardaillac, identifiziert die Gebeine eines unbekannten, in der Stiftskirche Saint-Sernin aufgefundenen Heiligen als die Überreste des Apostels Jakobus d. Ä. und eröffnet den Konkurrenzkampf zwischen Santiago und Toulouse um den "wahren Jakob".
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People from St. Francis of Assisi and Charlemagne to Ferdinand and Isabella to Dante and Chaucer have taken the journey
1975 - Nach dem Tod von Gerneral Franco öffnet sich Spanien stärker gegenüber den westlichen Demokratien
1979 - Das Jugendtreffen der ökumenische Gemeinschaft
von Taizé im Burgund
steht unter dem Motto "Pilgerweg der Versöhnung”
und
trägt zu einer Verbreitung des Pilgergedankens unter Jugendlichen aus der
ganzen Welt bei
1982 - Als erster Papst besucht Johannes Paul II. im Heiligen Jahr Santiago de Compostela und ruft Europa auf, sich auf seine Wurzeln zu besinnen
1983 - Der Priester Don Elias Valiña Sampedro und der Hospitalero Jesús Arias Jato beginnen, den Camino Francés mit gelben Pfeilen zu kennzeichnen
1985 - Die UNESCO verleiht der Altstadt von Santiago de Compostela den Titel Weltkulturerbe
1986
- Spanien tritt der EU bei
1987 - Der Europarat zertifiziert den Jakobsweg als Europäischen Kulturweg
1989 - Der
IV. Weltjugendtag
(Jornada Mundial de la Juventud ) findet in Gegenwart von Papst Johannes Paul II.
in Santiago statt
(500.000 Teilnehmer).
Das
Motto war: Yo soy el Camino, la Verdad y la Vida
(Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben)
1991 - Durch ein königliches Dekret wird der Consejo Jacobeo gegründet, ein Rat zur Koordinierung der Pflege der Kulturdenkmale des Jakobsweges
1992 - Durch EXPO und Olympia gewinnt Spanien an internationaler Aufmerksamkeit
1993 - Die
UNESCO verleiht dem Camino
de Santiago den Titel Weltkulturerbe
1998 - Die UNESCO zeichnet auch die vier französischen Jakobswege als Weltkulturerbe aus
1999 - Während des Heiligen Kompostelanischen Jahres werden 154.613 im Pilgerbüro registriert
2000 - Santiago de Compostela ist Kulturhauptstadt Europas zusammen mit 8 anderen Städten
2004 - Die Stiftung
des Kronprinzen Felipe verleiht dem Camino de Santiago den
renommierten
Premio Principe de Asturias de la Concordia
2005 - Die von Kiew über Leipzig, Frankfurt und Paris
nach Santiago führende Via
Regia wird vom
Europarat zum
Europäischen Kulturweg
ernannt.
Dieser Weg
verläuft im Südwesten Europas auf dem klassischen Jakobsweg und vorher oft
entlang der polnischen und deutschen Zubringerwege.
2008 - Luis Aragonés, der Trainer des spanischen Fußball-Nationalteams gelobt eine Pilgerfahrt nach Santiago falls sie die EM gewinnen - Spanien holt den Titel!
2010 - Der Fußballer Andrés Iniesta gelobt vor der Fußball-WM eine Pilgerfahrt, falls Spanien den Titel gewinnt - Iniesta schießt das entscheidende Tor!
2010 - Im Heiligen Jahr besucht Papst Benedikt XVI. Santiago de Compostela - seine Predigt hat das Thema "Europa muss sich Gott öffnen"
2013 - Am 24. Juli 2013, dem Vorabend des Jakobstages, ereignete sich kurz vor Santiago de Compostela ein schwerer Eisenbahnunfall. Ein von Madrid kommender Schnellzug der RENFE entgleiste aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve - 79 Menschen starben bei dem Unfall. Viele der Reisenden im Zug waren auf dem Weg zu den Jakobsfeiern. Die vorgesehenen Feierlichkeiten des Jakobstages wurden natürlich abgesagt. Am 29. Juli 2013 fand in der Kathedrale ein Trauergottesdienst statt, der von Erzbischof Julian Barrio geleitet wurde; anwesend waren unter anderem Kronprinz Felipe und Ministerpräsident Mariano Rajoy.
2014 - Die Faszination des Jakobswegs ist ungebrochen - Wann gehen Sie los?
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When Jack Hitt set out to walk the 500 miles from France to Santiago de Compostela, Spain, he submitted to the rigorous traditions of Europe's oldest form of packaged tour, a pilgrimage that has been walked by millions in the history of Christendom. Off the Road is an unforgettable exploration of the sites that people believe God once touched: the strange fortress said to contain the real secret Adam learned when he bit into the apple; the sites associated with the murderous monks known as the Knights Templar; and the places housing relics ranging from a vial of the Virgin Mary's milk to a sheet of Saint Bartholomew's skin. Along the way, Jack Hitt finds himself persevering by day and bunking down by night with an unlikely and colorful cast of fellow pilgrims -- a Flemish film crew, a drunken gypsy, a draconian Belgian air force officer, a man who speaks no languages, a one-legged pilgrim, and a Welsh family with a mule. In the day-to-day grind of walking under a hot Spanish sun, Jack Hitt and his cohorts not only find occasional good meals and dry shelter but they also stumble upon some fresh ideas about old-time zealotry and modern belief. Off the Road is an engaging and witty travel memoir of an offbeat journey through history that turns into a provocative rethinking of the past. | |||
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Die Rechte für die Verfilmung des Buches hat die ARD erworben. Die Hauptrolle wird Devid Striesow spielen, der uns bekannt ist als Jan Martensen, der Assistent von Bella Block im ZDF und als Kommissar Jens Stellbrink in Saarbrückener Tatort der ARD |
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